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Tommy R. Möbius über... Tommy R. Möbius über...

 

.... seine Kindheit in Ostdeutschland

„Entgegen der laufenden Meinung, dass es in der DDR an allem fehlte, habe ich in meiner Erinnerung auf nichts verzichten müssen. Als Kind von zwei Gastronomen bin ich im Restaurant groß geworden - ich kenne alle Tricks und habe das Handwerk von der Picke auf gelernt. Noch heute werde ich in meinem ehemaligen Wohnort in Leipzig auf meine Eltern und ihre Veranstaltungen angesprochen. Essen war in der DDR ein wichtiges Kommunikationsmittel."


.... seine Flucht nach Westdeutschland im November 1989

„Ich bin mit meinem Vater über die damalige tschechische Grenze in den Westen geflüchtet. Als wir in Köln nach einer aufregenden Flucht und anstrengenden Tagen bei meinem Onkel angekommen sind, stand zwei Stunden später meine Schwester aus Leipzig vor der Tür. Da war die Grenze schon offen."

.... seine Anfänge als Koch

„Ich habe bei Axel Müller angefangen, ein kleines aber feines Restaurant, das auf deutsch-mediterrane Küche spezialisiert war. Dort habe ich die Sauberkeit und die Genauigkeit beim Kochen gelernt. Schon damals hat mir Müller gesagt, dass das Produkt der Star am Teller sein muss. Daran habe ich mich bis heute gehalten und diese Einstellung zu meiner Kochphilosophie gemacht."



.... sein großes Vorbild Joachim Wissler, 3 Sterne, 19,5 Punkte bei Gault Millau

„Als ich bei Joachim Wissler angefangen habe, hatte ich keine Ahnung, worauf ich mich da eingelassen habe. Ich war fast 2 Jahre bei ihm - diese Zeit werde ich mein Leben nicht vergessen. Wissler hat mir neue Produkte gelehrt, mir neue Techniken gezeigt und mich die Erbarmungslosigkeit der wirklichen Spitzengastronomie spüren lassen. Für mich ist Joachim Wissler der größte Koch Europas und ich hoffe, dass ein Stück seiner Lehre in meinen Gerichten wieder zufinden ist."


.... seine Liebe zu Kräutern

„Nach Wissler bin ich in zu Martin Scharff in die Wartenberger Mühle gekommen. Scharff hat dort einen riesigen Kräutergarten aufgezogen. Hier konnten wir mit verschiedensten Kräutern experimentieren, die noch keiner in Deutschland kannte. Eine Speise mit einer Nuance eines Kräuterblattes geschmacklich zu verfeinern oder zu verändern ist spannend. Ich habe mir ein paar der besten Sorten extra importiert und verwende sie jetzt in meiner Küche. In dieser Zeit habe ich unter anderem den Feinschmecker Linie-Förderpreis Finalist erhalten."


.... seinen ersten Kontakt zu Österreich
„Nach Wartenberg/ Rohrbach zog es mich nach Stuttgart zu Armin Karrer (1 Michelin Stern, 17 Punkte). Der Tiroler war mein erster Kontakt mit Österreich, obwohl seine Küche sehr stark mediterran geprägt ist. Hier habe ich den Umgang mit diversen Olivenölen und Solen kennen gelernt. Seine Wirkungsstätte war "Webers Gourmet im Turm" - das Restaurant des damaligen Michael Schumacher Manager Willy Weber."


.... seinen Ruf nach Wien

„Ich wollte zu diesem Zeitpunkt einfach nur arbeiten und das womöglich im Ausland. Da hat mir ein Headhunter den Kontakt zu Fabio Giacobello hergestellt. Es war Liebe auf den ersten Blick. Als Sous Chef habe ich im Fabios ein paar neue Standards eingeführt und auch den bis dato einzigen Michelin Stern erkocht. Mir hat Giacobello gezeigt, wie man(n) auf hohem Niveau trotz grosser Menge original Risotti und Paste kochen kann. Vom Gault Millau wurde ich im Jahr 2004 zum Newcomer des Jahres gekürt"


.... das Restaurant Walter Bauer

„Ein kleines aber feines Restaurant in mitten dem ältesten Teil von Wien. Ich kochte hier seit über 5 Jahren „meine Küche" und was soll ich sagen: 1 Michelin Stern, 16 Punkte. Walter Bauer ist nicht nur mein Patron sondern auch ein kongenialer kulinarischer Partner. Wir beide haben die gleiche Philosophie: dem Gast nur eine Küche zu servieren, die wir auch selber gerne essen. Walter Bauer gibt mir die Freiheit mich 100% mit meinen Ideen verwirklichen zu können. Der Á la Carte Guide nommierte mich 2009 zum kreativsten Koch Österreichs. Es erfüllt mich mit besonderem Stolz, dass die renomiertesten Gourmetführern Österreich mich in den Jahren bei Walter Bauer im Ranking zu den Top 10 in Österreich zählten und ich in Wien als Nummer 2 gelte."

 

.... die Rückkehr 

„Nach sechs erfolgreichen Jahren im Restaurant Walter Bauer ergab sich aufgrud privater Umständen die Möglichkeit nach Deutschland zurückzukehren um bei der Familie Keppel im See Hotel Ketsch das Restaurant Die Ente kulinarisch zu verantworten. Ziel meiner Aufgabe ist das Restaurant in der Metropolregion für Feinschmecker mit meiner Küche sowie Weinliebhaber mit unserem Keller zu verwöhnen und zu begeistern."  

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